Räuchern: Lachs und Schinken zu Weihnachten (Teil 2)

Wildschwein-Schinken im Bradley Smoker

Okay, das mit dem geräucherten Schinken zu Weihnachten wird wohl nichts mehr. Er soll ja noch reifen, um das gewünschte Aroma zu bekommen. Damit wir es uns im Januar schmecken lassen können, werden wir ihn jetzt in den Rauch hängen.

Für das Räuchern unseres Wildschwein-Schinkens brauchen wir kalten Rauch. Er soll ja nur haltbar gemacht und nicht gegart werden. Wir werden also wieder Kalträuchern.

Im letzten Jahr hatten ja bereits den Graved Lachs mit kaltem Rauch veredelt. Damals haben wir dazu einfach ein Holzfass und eine Räucherspirale verwendet. Das ließe sich jetzt mit unserem Wildschwein-Schinken ebenso simpel durchführen. Sehr viel komfortabler geht das aber mit dem Bradley Smoker.

Für das Kalträuchern nutzen wir den Bradley Smoker mit drei Komponenten. Der Raucherzeuger, in dem die Bisquetten (gepresste Holzscheiben) kontrolliert verglüht werden. Dem Kaltrauch-Adapter, der den erzeugten Rauch durch einen flexiblen Schlauch leitet, so dass er abkühlen kann. Und dem Räucherschrank, worin sich unser gepökeltes Fleischstück befindet.

Den Raucherzeuger habe ich mit ausreichend Aromabisquetten bestückt und den Timer auf sechs Stunden eingestellt. Ab jetzt läuft alles automatisch. Alle 20 Minuten wird eine gepresste Holzscheibe in das Gerät geführt und verglüht.

Nach dem ersten Räuchern gönne ich dem Schinken eine Ruhephase von 16-24 Stunden. Danach wiederhole ich das Ganze ein weiteres Mal, um den Geschmack zu intensivieren.

Zu guter Letzt lassen wir den Wildschwein-Schinken für 4-6 Wochen reifen. Dadurch entwickeln sich die Aromen und er wird fester und schmackhafter.

Wir haben euch hier das Ganze auch nochmal im Video festgehalten.

Probiert es doch mal aus. Alles zum Räuchern bekommt ihr im Webshop oder in unserem Geschäft in Meerbusch.

Wir wünschen euch schöne Festtage, viel Spaß und guten Appetit.

 


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